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 Sturmtänzerin - Streunerin

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Sturmtänzerin

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BeitragThema: Sturmtänzerin - Streunerin   Do Jul 18, 2013 5:28 am

Allgemeines
Name: Sturmtänzerin
Geschlecht: weiblich ♀
Alter: 59 Monde
Clan: BirkenClan
Rang: Jägerin

Aussehen
"Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet."
(David Hume)

"Mein Aussehen ist in keiner Weise besonders, sondern eher absolut außergewöhnlich. Aber es ist ich, also bedeutet es mir etwas. Ist ein Teil von mir und daher natürlich wert erwähnt zu werden.
Zunächst ist über mich zu sagen, dass ich nicht sonderlich groß bin, eher kleiner mit einer Schulterhöhe von ca. 31 Centimetern und recht zierlich gebaut bin, mit wenig Muskelmasse. Doch das wird von meinem langen, fluffigen Fell gut versteckt, denn dieses lässt mich doppelt so breit erscheinen, wie ich es eigentlich bin. Die Rasse meiner Eltern und damit meine eigene lässt sich nicht genau ermitteln, ich bin wohl ein ziemlicher Mischling.
Mein Fell an sich ist ein Mittelding zwischen lang und kurz, seidig und drahtig. So ist es an den Beinen sowie am Kopf recht kurz, an Bauch, Brust, Rücken und Schwanz jedoch lang und seidig. Dafür ist die Farbe überall gleich, ein gleichmäßiges asch-rauchgrau. Einfarbig und ohne Muster. Manche würden sagen langweilig, ich sage so ist es eben.
In einem, runden Gesicht liegen zwei runde, glitzernde Augen, eingefärbt in ein helles grau. Getragen wird mein Körper von vier verhältnismäßig langen Beinen, die in wohlgeformten, runden, kräftigen Pfoten enden. Durch die Beschaffenheit eben dieser - mit dicken, grauen Ballen - bereitet mir das lange Laufen, oder das Laufen auf Steinen keine Probleme.
Besonderheiten, wie eine Narbe in genau der Länge der äußersten Kralle in der rechten Vorderpfote, besitze ich nicht direkt. Aber man könnte meine Augenfarbe als besonders bezeichnen. Ansonsten bin ich, wie schon gesagt, normal und unauffällig."

Charakterzüge
"Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen."
(Georg Christoph Lichtenberg)

"Dein Charakter macht dein Leben aus. Durch bestimmte Züge gehst du besonders mit bestimmten Situationen um. Dein Charakter macht dich besonders. Katzen können gleich aussehen, sich stark ähneln...aber deine Seele ist einzigartig.
Fangen wir mit der einfachen Frage an: Beschreibe dich selbst in drei Worten! Da muss ich nicht lange überlegen: hinterlistig, sensationsgeil, machthungrig. Oh...war das nicht das, was du von mir erwartet hast? Da muss ich dich jetzt leider enttäuschen, auch wenn ich lieblich und nett und süß aussehe bin ich das ganz sicher nicht. Eher das Gegenteil. Total verkorkst trifft das ganze schon eher.
Zweite Frage: Ohne was auf der Welt könntest du nicht leben? Auch ganz klar und nicht schwer zu beantworten. Mich. Ich bin für mich halt einfach das wichtigste. Natürlich ist die Kategorie "ICH" unterteilt in verschiedene Faktoren. Unteranderem einemal MEINE Macht, MEINE Schönheit, die Geschichten über MICH, MEINE Manipulation von anderen, MEINE Liebschaften. Dann natürlich noch MEINE Freude bei unterhaltsamen Kämpfen und Dramen, die sich im Clan oder außerhalb abspielen. Ihr seht, ich bin sehr egozentrisch. Erst ich, dann alle anderen.
Dritte Frage: Auf was könntest du sehr gut verzichten? Nunja...erstmal auf die furchtbare Langeweile, die unweigerlich irgendwann aufkommen muss. Orientieren wir uns hierbei an der einfach Gleichung: Jeder Tag gleich+keine Kämpfe=Langeweile. Bringen wir also Abwechslung in die Bude. Auch etwas wirklich sehr nerviges sind kleine oder große Etwase, die nichts besseres zu tun habe, als mit ihrer puren Anwesenheit anderen auf die Schenkel zu gehen. Dazu sei noch gesagt, dass die Katzen, die mir auf die Nerven gehen, meistens die guten, braven Leute sind. Und, was meistens durch eben diese liebe Gruppe ausgelöst wird, eine weitere Sache, von der die Welt nicht untergehen würde, wenn es sie nicht gäbe, sind friedliche Zusammenkünfte von Katzen. Wir sind Feinde, verdammt nochmal. Wir setzen uns nicht nebeneinander und reden. Wenn wir uns treffen kämpfen wir, fertig. So war es und so wird es immer bleiben!
Vierte Frage: Nenne drei Dinge, die du besonder gut kannst. Kurz und knapp: Hinterlistig sein, bedeutet natürlich auch, ich kann mich leicht verstellen und anderen somit etwas vorspielen. Außerdem bin ich eine ausgezeichnete Kämpferin und kann andere gut überzeugen.
Fünfte Frage: Nenne drei Dinge, die du gar nicht kannst. Beschissene Frage. Sollte Verboten werden. Ich meine, wer stellt sich schon hin und erzählt anderen von seinen Schwächen? Idioten machen das. Das bin ich nicht. Oder doch? Na egal. Auf jeden Fall hasse ich es, wie unschwer zu erkennen ist, meine Fehler zuzugeben, kann es überhaupt nicht leiden mich öffnen zu müssen, sei das jetzt für Liebesbeziehungen oder einfach nur meine Wahrheit einer Geschichte zu erzählen und ich habe eindeutig ein zu großes Ego. Ob das jetzt eine Schwäche ist, bleibt ein Streitpunkt. Dabei gibt es zwei Parteien: Ich und die anderen. Jetzt ratet mal, wer denkt, dass mein Ego eine meiner Schwächen ist! Sehr schwer, oder?
Sechste Frage: Würdest du für deinen Clan sterben? Kommt drauf an, ob ich dadurch im Gedächtnis bleiben würde, als "Heldin des Clans", oder einfach nur so sterben würde. Man könnte also sagen, ich bin loyal wenn es Vorteile für mich bringt. Hammer Einstellung als Krieger, die eigentlich loyal sein sollte mögen jetzt vielleicht manche sagen, aber meiner Meinung nach ist es die einzig richtige.
Siebte Frage: Wie sind deine Beziehungen zu Fremden/Clanmitgliedern? Auch einfach zu beantworten: Ich hasse alle, die nicht zum Clan gehören. Ich hasse die, die im Clan sind und mir in den Arsch kriechen. Ich hasse die, die im Clan sind und mir nicht versichern, wie toll ich doch bin. Ich hasse eigentlich jeden, außer meinem Anführer. Den hasse ich extrem, versperrt er mir doch den Weg zu meinem Angestrebten Ziel, eben diesen Posten einzunehen."
Stärken:

  • Hinterlist
  • Kampf in allen Variationen
  • Überzeugung

Schwächen:

  • Fehler zugeben
  • sich öffnen
  • zu großes Ego

Vorlieben  

  • gute/unterhaltsame Kämpfe
  • Claninterne und -externe Dramen
  • meine Ruhe

Abneigungen:

  • Langeweile
  • friedliche Zusammentreffen von Katzen/Clans
  • kleine oder große nervige Etwase

Wünsche:

  • eine gute Position im Clan
  • möglichst viel Macht
  • ein wahrer Gefährte, der sie versteht und dem sie sich öffnen kann oder vllt. doch ein Heer an Verehrern

Ängste:

  • zu viel von sich preiszugeben/verletzlich zu sein
  • Zweibeiner
  • ihrer Vergangenheit


Vergangenes
"Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muss sie Zuhause sein"
Reinhard Mey

Eltern
"Über meine Eltern spreche ich nicht sonderlich gerne...sie sind sozusagen ein Tabuthema für mich. Aber ab und zu muss das auch mal sein.
Der Name meiner Mutter lautet Soul und sie ist groß, schlank und athletisch mit kurzem, silber-schwarz gestromtem Fell. Ihre Augen waren genauso schön grün wie meine und passen perfekt zum Rest ihres schönen Aussehens. Von ihr habe ich meinen Körperbau und eben die Augenfarbe. Soul ist eine Kriegerin der Vereinigung, der Katzengruppe aus welcher ich komme. Ihr Wesen fügt sich perfekt in die Lebensweise und die Philosophie der Vereinigung ein...kühl und grausam. Für ihr eigenes Wohlbefinden und ihre Macht würde sie über Leichen gehen...was sie letzten Endens auch getan hat. Bei Souls Verbleib bin ich mir nicht sicher, sie könnte bereits gestorben sein, oder immer noch dort leben. Sie hat meinen ewigen Hass inne, für das, was sie meiner bzw. ihrer Familie angetan hat.
Mein Vater Cookie war wohl das komplette Gegenteil von Soul. Er war hellbraun getigert, mit bernsteinfarbenen Augen und langem Fell. Er war ebenfalls groß, aber eher massiv, mit vielen Muskeln. Von ihm habe ich die Fellfarbe und die Fellbeschaffenheit. Cookie war ebenfalls ein Krieger der Vereinigung, doch sein Wesen stand im krassen Gegensatz zu deren Philosophie. Er war liebevoll zu mir und meiner Schwester, hatte immer ein offenes Ohr sowie ein nettes Wort für uns und bemühte sich alle Gefahren von seinen Lieben fernzuhalten. Dabei ist er dann auch gestorben, nämlich als er meine Schwester retten wollte. Getötet von den Katzen, die er mal seine Weggefährten nannte. Beobachtet von der Katze, die er liebte. Dafür hat er meine ewige Anerkennung. "

Geschwister: Ich hatte eine Schwester...eine kleine, süße, wunderschöne Schwester, welche nie erleben könnte, wie es ist zu leben. Wenn ich mich heute an sie erinnere, habe ich immer das Bild eines Engels vor Augen, denn so wirkte sie auf mich. Mit dem kleinen, zerbrechlichen Körper, den schönen, gold-bernsteinfarbenen Augen und dem silbrig glänzenden Fell und dem süßen Namen Love. Ich habe sie geliebt, wenn es möglich ist in einer Gruppe wie der Vereinigung mit vielleicht 1 1/2 Monden jemanden zu lieben. Es hat mir das kleine Herz gebrochen, als unser Herrscher das Urteil gefällt hat, dass sie sterben muss, weil sie zu schwach sei. Aber was der Herrscher befiehlt, tritt immer ein, manchmal auf den einen oder anderen Umweg...und so ist sie gestorben, ermordet von den Krallen ihrer Mama, meiner Mama. Ich werde dich immer im Herzen tragen, Love!
Dann gibt es da noch ein Wesen, dass sie auch meine Halbschwester nennt. Ihr Name ist Pain, und der passt zu ihr. Sie hat Schmerzen über mich gebracht, da sie der lebende Beweis dafür ist, dass meiner Mutter der Tod meines Papas egal war, dass sie sich so schnell wieder verlieben konnte. Pain ist knapp 4 Monde jünger als ich, und schaut zu allem übel auch noch fast genauso aus wie ich, da unser Herrscher der Bruder meines Vaters war und einen ähnlichen Pelz besitzt. Von meiner Mutter hat sie dann auch noch die Augenfarbe geerbt, so dass wir nun eben beinahe identisch aussehen mit dem hellbraun-getigerten Pelz, dem schlanken Körper und den grünen Augen. Sie passt wieder excellent in die Vereinigung vom Wesen her...eben kalt und sadistisch veranlagt. Sollte ich ihr heute nochmal begegnen, jetzt wo wir beide ausgewachsen sind, könnte ich für nichts garantieren!

"Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen."
(Winston Churchill)

Mentor: Die Katze, die mich alles gelehrt hat, was ich kann, und mich ein wenig zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin, auch genannt mein Mentor, war ein treuer Krieger des SonnenClans. Streng, aber ich lag ihm trotzdem am Herzen. Damals hatte ich noch die Hülle der guten, kleinen Schülerin übergestriffen und so mochte er mich unterbewusst, auch wenn er es mir nicht wirklich gezeigt hat und war stolz auf mich. Sein Name war Rabenkralle. Er war riesig und massig, mit Fell so schwarz wie Rabenfeder und bernsteinfarbenen
Augen. Ohne ihn wäre ich wohl nie so eine Kampfmaschine geworden, wie ich sie jetzt bin. Dafür bin ich ihm tatsächlich dankbar, auch wenn man es nicht für möglich hält. Er ist im Kampf gestorben, ungefähr einen halben Monat bevor ich meinen Aufstieg zur Kriegerin erfahren wollte.
Für den letzten halben Mond trainierte ich einfach bei verschiedenen Mentor-Schüler Gespannen mit, da der Anführer der Meinung war, es würde nichts bringen mir jetzt nochmal den Stempel eines neuen Mentors aufdrücken zu lassen."

"Die Wahrheit ist einzig, ihre Versionen sind bloß Unwahrheiten!"
(Cloud Atlas, Sonmi 451 im Verhör)

Jungenzeit: "Geboren wurde ich damals im HimmelsClan. Meine Eltern liebten mich, ich liebte meine Eltern. Ich war ganz normal. Ha...wenn ihr das geglaubt habt, dann habt ihr mir wohl vorhin nicht richtig zugehört. Ich bin emotional kaputt. Emotionale Zerstörungen kommen fast immer von traumatischen Ereignissen, besonders in der Kindheit. Bei mir war das so.
Meine Eltern waren "Streuner", damals hießen sie noch Soul und Cookie. Mein Name damals war Faith. Schicksal. Mama war schon immer die Kämpferin, Papa hingegeben war, nunja...man könnte ihn als einfältig beschreiben. Ja, einfältig und naiv. Auf jeden Fall wurde ich nicht im Clan geboren, noch nichtmal irgendwo im Wald, in der Freiheit, sondern in einer riesigen Stadt. Mit vielen Zweibeinern, vielen stinkenden Monstern. Es war scheußlich.
Wir lebten dort an einem Ort, der von Zweibeinern "Müllhalde" genannt wird mit vielen anderen Katzen in einer Art Clan zusammen. Bei uns gab es auch einen Anführer, aber das war´s dann auch schon. Es gab keine so familiäre Atmosphäre wie in den Clans hier, es war eher eine Diktatur. Man forderte von uns blinden Gehorsam, wer diesen nicht erbringen konnte wurde eliminiert.
So erging es meinem Vater. Ihr müsst wissen, dass Eltern eigentlich nicht an ihren Kindern hängen dürfen, denn wer zu schwach ist, muss sterben. Ich war zwar nicht zu schwach, aber meine Schwester, welche nur wenige Minuten nach mir geboren wurde. Sie sollte eliminiert werden, von meinem eigenen Vater. Er weigerte sich, wollte sein Fleisch und Blut nicht vernichten. Soul, das Wesen mit dem wohlklingenden Namen, dass ich auch mal meine Mutter nannte, erledigte es schließlich. Meine süße, kleine, liebevolle Schwester war tot. Getötet von ihrer eigenen Mutter.
Mein überalles geliebter Papa ist ausgerastet. Er wollte sich auf Soul stürzen, doch die Krieger der Vereinigung hielten ihn davon ab. Er hatte sich einem Befehl des Herrschers, so nannten wir die Katze, die dort die Position des Anführers inne hatte, nicht befolgt, jetzt würde er die Konsequenzen dafür tragen. Auch er wurde getötet. Mein liebevoller, sensibler, ein wenig einfältiger Vater, der doch nur seine Tochter schützen wollte...er war fort. Für immer und ewig.
Glaubt ihr mir, dass solche Ereignisse die Kindheit beeinflussen? Wenn nein, habt ihr mir wohl mal wieder nicht ordentlich zugehört.
Aber das war noch nicht meine ganze Geschichte. Denn nachdem Papa tot war, hat sich meine Mutter angefangen sich mit dem Herrscher abzugeben. Was dabei heraus kam ist meine Halbschwester Pain. Sie war der Liebling unseres Herrschers, den ich nun Vater nennen musste. Immerhin war sie sein tatsächlicher Nachkomme, ich hingegen war nur adoptiert. Dennoch respektierte er auch mich und wäre ich dort geblieben, wäre ich heute vermutlich Anführerin der Armee der Herrscherin Pain. Ein Geschwisterpaar auf dem "Thron" der Müllhalde. Pain und Faith, die Schicksalsgeschwister, Mördergeschwister, Schrecken aller.
Tja...leider kam das dann doch etwas anders. Ich war zu der Zeit als Pain geboren wurde in etwa 4 Monde alt. Wenig später hatte ich einen Traum. Eine wunderschöne, silbrig gänzende Kätzin war da, sie sagte mir, dass mein Schicksal woanders liege und ich weg gehen solle. Ja, ich weiß. Ich war damals doch so alt...aber ich hatte Hilfe. Und genügend Angst um zu wissen, dass ich nicht so werden wollte wie Mama. Ironie des Schicksals, das ich ihr heute ähnlich bin.
Ich seilte mich also ab, als es mal wieder draußen Überlebenstraining gab. Die Vereinigung war da anders, als die Clans. Bei ihr beginnt das Training, sobald man alt genug ist um zu laufen und seine Sinne zu benutzen. Zurück zum Überlebenstraining...ich ging mit den anderen Anwärtern hinaus in die Stadt. Drei Sonnenrundgänge später war es uns erlaubt zurückzukehren. Nunja...leider hatte ich dazu keine Lust. Also rannte ich noch weiter, aus der Stadt hinaus. Übereinen Donnerweg. In den Wald. Dort blieb ich liegen, bis mich eine Patroille des SonnenClans fand.
Ich ging mit ihnen und wurde ein Teil des Clans. Meine Geschichte habe ich niemanden erzählt, ich sagte einfach, meine Eltern wären von einem Monster überfahren worden und ich hatte Glück. Mein Alter jubelte ich ein wenig hoch, auf 6 Monde...ich wollte kein "hilfloses" Kleines Junges sein bzw. als solches gesehen werden. Keiner bemerkte meinen Schwindel, ich war bereits recht kräftig und hatte schon ein par Muskeln aufgebaut. Der Vereinigung sei Dank. Und so wurde ich Schülerin, bekam einen Clannamen und wurde glücklich...oder auch nicht. Meine Geschichte führt sich nun unter dem Namen Sturmpfote fort.

Schülerzeit: Schülerin sein...die aufregendste Zeit in Leben einer Katze. Oder auch nicht. Für mich war sie nur ein Mittel zum Zweck. Ein Mittel um mächtig zu werden. Ein Mittel, um mich irgendwann mal, sobald ich mein Ziel Anführerin zu werden erreicht habe, an der Vereinigung zu rächen. Meinen Vater und meine kleine Schwester zu rächen. Also trainierte ich hart. Ich war vielleicht die jüngste, aber ganz sicher nicht die schlechteste. Eher mit die Beste. War mein Wesen früher noch gemütlich und lieblich, wandelte es sich nun zu kaltblütig und eben so wie ich jetzt bin. Bloß niemanden an mich ranlassen, damit niemand etwas über meine Vergangenheit rausfindet. Ein Tag folgt dem anderen. Eine Nacht jagt die nächste, Monde rauschen vorbei, Training tagein tagaus, Kämpfe, bei denen ich mich gut schlage, und dann ist es soweit. Ich werde Kriegerin. Aufregung breitet sich in meinem kalten Herz aus. Aufregung, darüber, meinem Ziel ein Stückchen näher gekommen zu sein. Mein Aufstieg unter dem Namen Sturmtänzerin begann.

Kriegerzeit: Das Leben ist ein Spiel. Dieser Meinung war ich schon immer und werde es auch immer sein. Wer die Spielregeln versteht, kommt weiter. Wer die Spielregeln nutzt und zu seinen Gunsten verwendet wird mächtig. Wer die Spielregeln verdrehen kann ohne, dass es jemandem auffällt ist der Sieger. Ich verringerte meinen Arbeitsaufwand nicht. Und so kam es dann auch. Zeit, die Hüllen fallen zu lassen. Aber vorsichtig, langsam, schleichend. Und wenn sie dann unten sind, ist es keinem mehr möglich weg zu schauen. Ein Aufstieg durch die Hintertür sozusagen...unbemerkt und perfekt. Meine Veränderung der Spielregeln. Ich bin schließlich erst seit knapp einem Mond Kriegerin und nun kann ich also langsam anfangen, mein wahres Ich zu zeigen. Sturmjunges und Sturmpfote, die beiden kleinen, liebenswerten Dinger waren nur Körper, die ich mir übergestreift habe. Kommen wir also zu meiner wahren Natur! Aber was wird mit ihr passieren? Wird sie es schaffen die Vergangenheit hinter sich zu lassen, oder wird sie von der Vergangenheit eingeholt und zusammenbrechen unter dem Druck? Wir werden sehen... "
"Life ist a game...Then let the game beginn! And may the odds be ever in my favour!"


Bild © Ibjennyjenny on DeviantArt
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