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 Rejected

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BeitragThema: Rejected   Sa Jul 21, 2012 2:52 am


Rejected
Dont mess with me. I am Reset.


Story

;;;EIN FUCHS ERZÄHLT...:
>>Vor vielen Jahren haben wir Füchse in der freien Wildnis gelebt. Doch dann kamen die Menschen. Sie nahmen viele von uns mit,unter anderem mich. Sie fingen uns in Netzen, in Fallen und mit Betäubungspfeilen. Wir hatten keine Chance. Sie sperrten uns in Käfige, die so eng waren, dass wir darin nur liegen und sitzen konnten, und setzten uns Hundefutter vor – uns, den eins stolzen Füchsen. Warum taten sie das? Hatten wir etwas Schlimmes getan? Was nützte es ihnen, uns in diesen kleinen Käfigen einzupferchen? Ich fand es eines Tages heraus. Gerade döste ich in meinem Käfig, es war einer der wenigen Momente, in denen ich Ruhe fand. Ich hatte nicht einmal Alpträume. Plötzlich hörte ich hastige, laute Menschenschritte, die sich näherten, und eine Tür knallte. Sofort setzte ich mich auf, denn obwohl ich nun schon etwas länger in diesem Käfig nahe bei den Menschen lebte, hatte ich mir meine natürliche Scheue bewahrt. Ein Mann in weißem Kittel kam in den Raum. Ohne sich darum zu kümmern, dass die Füchse in ihren Käfigen hastig zurückwichen, lief er bis zu meinem Käfig, öffnete ihn und hob mich am Nackenfell heraus, ehe ich reagieren konnte. Ich trat um mich, aber der Mann streifte mir schnell einen Maulkorb über und schleppte mich durch den Gang davon. Mein Herz pochte panisch. Was hatte er vor?
Der Mann brachte mich in einen sehr sauberen weißen Raum mit einem Untersuchungstisch in der Mitte, um den mehrere Männer und Frauen standen, die ebenfalls einen weißen Kittel hatten. Ich wusste damals noch nicht, was ein Untersuchungstisch ist, aber ich wusste, dass ich auf dem Ding nichts zu suchen hatte, und ich wollte nicht von Menschen umzingelt sein. Aber der Mann hielt mich fest, während eine Frau mich am Hinterbein packte und mir eine Spritze gab. Eine Weile passierte nichts. Dann wurde ich seltsam müde, meine Beine knickten ein, und alles wurde schwarz. Sie hatten mir eine Betäubungsspritze gegeben. Als ich wieder erwachte, lag ich am Boden meines Käfigs. Immer noch fühlte ich mich erschöpft, als sei ich eine lange Strecke gerannt, und mein rechtes Vorderbein war eingegipst. Das fühlte sich furchtbar an. Aber noch furchtbarer war es, nicht zu wissen, was man mit mir gemacht hatte und warum ich einen Verband am Bein hatte. Später sollte ich herausfinden, dass man mir eine Blutabnahme gemacht hatte.
Die Prozedur wiederholte sich oft. Manchmal gaben sie mir Pillen, manchmal spritzten sie mir irgendetwas, was nichts wirkte, manchmal röntgten sie mich. Es war furchtbar. Mein Leben bestand aus im Käfig sitzen, schlafen, fressen und als lebendiges Experimentobjekt benutzt zu werden. Genauer gesagt war es kein Leben. Aber ein kleiner Lichtblick war es, als wir zum ersten Mal in den kleinen Laborgarten gelassen wurden. Dort wuchs Gras, und die Luft war frisch und rein. Endlich konnte ich wieder tief durchatmen und wälzte mich am Boden, um den Gestank nach Waschmittel und Chemikalien von meinem Pelz wegzukriegen. Von da an wurden wir öfter an die frische Luft gelassen, und es tat mir wirklich gut. Bei der Gelegenheit lernte ich auch einige Leidensgenossen kennen, die neben mir in den Käfigen lebten, denn wir durften alle auf dieselbe Wiese.
Einmal, als ich am Zaun stand und nach draußen schaute, sah ich einen fremden Fuchs – einen, der in Freiheit lebte. Er beobachtete uns interessiert durch die Latten des Zaunes. Die Pfleger, die uns überwachten, hatten ihn nicht bemerkt. Ein Schwall Hoffnungen kam in mir auf. “Bitte!“, flüsterte ich. “Hilf uns!“ Ja, ich hoffte wirklich, er könnte uns helfen, wieder freizukommen. Und er zögerte. Er warf einen beinahe mitleidvollen Blick auf mich und dann auf die anderen im Hintergrund. Aber dann schüttelte er nur den Kopf, ohne zu antworten, und sprang rasch davon. Wir hatten keine Chance. Es gab kein Entkommen. Wir würden ewig in diesem Labor bleiben müssen, das wusste ich jetzt.[
<<

SCHLUSS;;;Es gibt keine Hoffnung mehr für die gefangenen Füchse, freizukommen. Selbst ihre wilden Artgenossen haben sich von ihnen abgewandt, sie fanden es zu gefährlich, Befreiungsversuche zu starten. Auch in der Wildnis ist das Leben hart genug; kalte Winter, Menschen und Jagdhunde bevölkern die Wälder und heben die Baue der Füchse aus. Das Leben war nie ein Kinderspiel, aber inzwischen geraten die Wildfüchse ebenfalls in harte Bedrängnis. Wird es den Laborfüchsen gelingen, eines Tages freizukommen? Und wer wird überleben? Nur die Zeit kann das zeigen...



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Echoschrei

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BeitragThema: Re: Rejected   Sa Jul 21, 2012 2:56 am

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